randomisierung
Randomisierung bezeichnet in der Statistik und in der experimentellen Forschung das Verfahren der zufälligen Zuweisung von Teilnehmenden oder experimentellen Bedingungen zu Gruppen. Ziel ist es, systematische Verzerrungen (Bias) zu vermeiden und Störgrößen gleichmäßig zu verteilen, damit beobachtete Effekte stärker auf die untersuchte Intervention zurückzuführen sind.
Anwendungsgebiete sind klinische Studien, verhaltens- und sozialwissenschaftliche Experimente sowie andere Forschungsdesigns, in denen kausale Aussagen getroffen
Allocation concealment schützt vor vorzeitiger Einsicht in die Gruppenzuordnung, z. B. durch verschlossene Umschläge oder computergestützte
Nach der Zuweisung folgt oft die Analyse nach dem Intention-to-treat-Prinzip, bei dem alle Randomisierten in ihre
Vorteile sind erhöhte interne Validität und die Möglichkeit kausaler Schlüsse; Nachteile umfassen logistischen Aufwand, ethische Überlegungen
Historisch geht das Konzept auf Ronald A. Fisher in den 1920er Jahren zurück, der Randomisierung in landwirtschaftliche
Siehe auch: randomisierte kontrollierte Studie, Blinding, Allocation Concealment, Intention-to-Treat.