oberflächengebundenen
Oberflächengebundene Systeme bezeichnen Moleküle, Partikel oder Biomoleküle, die fest an eine Oberfläche gekoppelt oder immobilisiert sind. Die Bindung kann kovalent erfolgen, etwa durch Silanisierung und anschließende Carbodiimid-Kupplungen, oder durch nicht-kovalente Interaktionen wie Adsorption, elektrostatische Anziehung oder Biorecognition. Die Immobilisierung kann die Aktivität und Orientierung der gebundenen Spezies beeinflussen und erfordert oft eine sorgfältige Auswahl der Kopplungsmethoden, um aktive Zentren zugänglich zu halten.
Gängige Anwendungsfelder liegen in der immobilisierten Enzymtechnik, der heterogenen Katalyse sowie der Biosensorik. In der Biotechnologie
Herstellung und Kopplung erfolgen oft nach Vorbehandlungen der Oberflächen, etwa Silanisierung von Glas oder Silizium, Plasmaaktivierung
Zu den Vorteilen zählen erhöhte Stabilität, Wiederverwendbarkeit und kontrollierte Oberflächenaktivität. Herausforderungen umfassen potenzielle Aktivitätsverluste durch Orientierung,