glykosidischen
Glykosidische Bindungen sind chemische Verbindungen, bei denen ein Zuckerrest über eine glykosidische Bindung an einen Nicht-Zucker-Teil, das Aglykon, gebunden ist. In der Biologie wird oft von Glycosiden gesprochen, wobei Zuckerteil als Glycon und der Nicht-Zucker-Teil als Aglykon bezeichnet wird.
Die glykosidische Bindung entsteht normalerweise am anomeren Kohlenstoff des Zuckers und kann in drei Hauptformen auftreten:
In Biosynthese und Stoffwechsel spielen glykosidische Bindungen eine zentrale Rolle: Glycosyltransferasen katalysieren die Bildung von Glycosiden,
Beispiele für glykosidische Verbindungen umfassen Saccharose als Disaccharid mit einer glykosidischen Bindung zwischen Glucose und Fructose,