enantioselektiven
Die Enantioselektivität beschreibt die Eigenschaft eines chemischen Prozesses, bevorzugt eines Enantiomerenpaars gegenüber dem anderen zu bilden. Enantiomere sind Spiegelbild-Partner, die sich nicht durch eine Rotationsachse übereinanderlegen lassen. Enantioselektive Reaktionen erzeugen daher eine Überschusshaltung eines Enantiomers, was besonders in der pharmazeutischen, chemischen und materialwissenschaftlichen Praxis von Bedeutung ist.
Der zugrundeliegende Mechanismus beruht oft auf einer chiralen Umgebung, die durch einen chiralen Katalysator oder eine
Enantioselektive Strategien umfassen organische und metallkatalysierte Ansätze sowie Biokatalyse. Typische Methoden sind asymmetrische Hydrierung, die Sharpless-Epoxidation,
Anwendungen dieser Enantioselektivität liegen vor allem in der Entwicklung von Arzneistoffen, Agrochemikalien und funktionalen Materialien, bei