Zellkernmerkmale
Zellkernmerkmale bezeichnen die charakteristischen Eigenschaften des Zellkerns, der Träger der genetischen Information. Sie hängen stark von Zelltyp, Entwicklungszustand und zellulärer Aktivität ab und lassen sich unter dem Mikroskop sowie durch molekulare Techniken untersuchen.
Der Zellkern wird von einer Doppelmembran, der Kernmembran, umgeben. Innen liegt das Karyoplasma, das Chromatin, der
Chromatinorganisation bestimmt die Transkriptions- und Replikationsprogramme der Zelle. Euchromatin ist transcriptionell aktiv, während Heterochromatin kompakter ist
Der Nukleolus ist der Ort der ribosomalen RNA-Synthese und der Ribosomenherstellung. Größe und Anzahl des Nukleolus
In der medizinischen Diagnostik dienen Zellkernmerkmale als zentrale Kriterien zur Einschätzung von Zellproben: Größe, Form, Kontur,
Methoden der Untersuchung umfassen Lichtmikroskopie mit Färbungen wie Hämatoxylin-Eosin, Immunhistochemie, Fluoreszenztechniken und Elektronenmikroskopie, um Struktur und