Wärmestromdichte
Wärmestromdichte, auch Wärmeflussdichte genannt, bezeichnet die Wärmemenge, die pro Quadratmeter Fläche pro Zeiteinheit übertragen wird. Sie hat die Einheit Watt pro Quadratmeter (W/m^2) und ist eine intensive Größe, die die Richtung des Wärmestroms angibt. In technischen Berechnungen wird oft der Betrag der Wärmestromdichte genutzt, während das Vorzeichen die Richtung des Wärmeflusses widerspiegelt.
Die Wärmestromdichte kann durch verschiedene Mechanismen entstehen. Die wichtigsten sind Wärmeleitung (Konduktion), Wärmetransport durch Strömung (Konvektion)
Bei der Wärmeleitung folgt die Wärmestromdichte dem Fourier-Gesetz: q" = -k ∇T, wobei k die Wärmeleitfähigkeit des
Bei der Konvektion ergibt sich q" = h ΔT_s, wobei h der Wärmeübergangskoeffizient und ΔT_s der Temperaturunterschied
Bei der Strahlung gilt q" = ε σ (T_s^4 - T_env^4), wobei ε die Oberflächenemissivität, σ die Stefan-Boltzmann-Konstante und T die absoluten
In praktischen Anwendungen, etwa bei Bauteil- oder Elektronikkühlung, wird die Gesamtwärmestromdichte oft als Summe der konduktiven,