Wassertransportprozesse
Wassertransportprozesse beschreiben die Bewegung von Wasser durch natürliche und technische Systeme. In Böden erfolgt der Transport in erster Linie durch Kapillarkräfte, welche die adsorbierte Wasserschicht von der Bodenoberfläche bis in tiefer liegende Schichten bewegen. Gelähmte Bodenporen können das Wasser durch Lücke‑und‑Riss‑Transport erfassen, wobei hydraulischer Druck die Richtung bestimmt. Im Pflanzenreich wird Wasser von der Wurzel über die Xylemgefäße bis zu den Blättern geleitet. Dieser Prozess, Transpiration genannt, entsteht durch Dampfgradienten und verursacht eine negative Spannung, die das Wasser “ranz” herabzieht. Osmotischer Druck, der durch Konzentrationsunterschiede zwischen Zellflüssigkeit und Zellmembran entsteht, kann ebenfalls die Wasserbewegung beeinflussen, vor allem in Wurzelsystemen. Im Süß- und Salzvorgang von Grundwasser spielt gesamtflüssiger Transport eine Rolle; Hier taucht Darcy’sches Gesetz häufig auf, um den Verhältnisfluss zu beschreiben.
Technische Wassertransportprozesse wie Bohren, Pumpen und Versickerung werden von Ingenieuren genutzt, um Wasser aus Grundreservoirs in
Das Verständnis der Mechanismen der Wasserbewegung ist entscheidend für nachhaltiges Wasser‑management, Bewässerungsplanung und die Erhaltung natürlicher