Wasserbrücken
Wasserbrücken beschreiben das Phänomen, bei dem zwei Oberflächen durch eine kontinuierliche Wasserschicht verbunden sind. Sie entstehen durch die Kohäsion der Wassermoleküle, die Adhäsion der Flüssigkeit an benetzenden Oberflächen und die Oberflächenspannung. Unter passenden Bedingungen können zwei hydrophile Oberflächen so nahe beieinander liegen oder durch enge Kanäle verbunden sein, dass Wasser eine Brücke bildet, die die Flächen über einen dünnen Wasserstrang oder eine Spannschicht miteinander verbindet.
Auf der Erde treten Wasserbrücken meist nur in engen Spalten, Kapillarräumen oder zwischen sehr benetzenden Oberflächen
Die Brücke ist ein anschauliches Beispiel für Kapillarität und Oberflächenspannung. Ihre Stabilität hängt von der Balance