Visusbestimmung
Visusbestimmung bezeichnet die Messung der Sehschärfe, also der Fähigkeit des Auges, feine Details in einer bestimmten Distanz zu erkennen. Sie ist ein zentraler Baustein der augenärztlichen und optometrischen Diagnostik, dient der Beurteilung der täglichen Sehfähigkeit, der Festlegung einer erforderlichen Korrektur und der Verlaufskontrolle bei Erkrankungen. Distanzvisus und Nahvisus können getrennt gemessen werden; der Distanzvisus wird typischerweise auf größeren Abständen geprüft, der Nahvisus in kürzerer Lesedistanz.
Zu den gebräuchlichsten Verfahren gehören der Snellen- oder Snellen-ähnliche Chart für den Abstandstest, der oft in
Durchführung: Unter standardisierten Bedingungen wird der Patient entweder mit Korrektur oder unkorreliert getestet, meist monocular mit
Interpretation: Normwerte variieren mit Alter und Population. Einarker BCVA (Best Corrected Visual Acuity) dient als Referenz;