Vermögensungleichheit
Vermögensungleichheit bezeichnet die ungleiche Verteilung von Vermögen, also von materiellen und finanziellen Ressourcen wie Bargeld, Finanzanlagen, Immobilien, Unternehmen und anderen Vermögenswerten, über Haushalte oder Individuen. Sie wird oft durch den Nettobestand an Vermögen gemessen, das heißt Vermögenswerte abzüglich Schulden. Im Gegensatz zur Einkommensungleichheit bezieht sich Vermögen auf Bestände zu einem bestimmten Zeitpunkt und spiegelt langfristige Vermögensbildung wider.
Zu den gängigen Messgrößen gehören der Gini-Koeffizient für Vermögen, die Anteile des Vermögens, die von den
Ursachen liegen in Mechanismen wie der unterschiedlichen Spar- und Kapitalrendite, Erbschaften, Zugängen zu Vermögenswerten (z. B.
Politische Debatten zielen auf Instrumente zur Vermögensbildung gerechter zu gestalten, darunter Erbschafts- und Vermögensbesteuerung, Immobilienbesteuerung, Kapitalertragsbesteuerung,