Vakuumglühen
Vakuumglühen bezeichnet ein Wärmebehandlungsverfahren, bei dem ein Metallwerkstück in einem Hochvakuumofen auf eine definierte Temperatur erhitzt wird, um innere Spannungen abzubauen, das Gefüge zu rekristallisieren oder zu homogenisieren und mechanische Eigenschaften zu beeinflussen.
Durch die Abwesenheit von Sauerstoff reduziert sich die Bildung von Oberflächenoxidationen, und das Material wird entgast,
Der Prozess erfolgt in Vakuumöfen mit Drücken im Bereich von Hoch- bis Ultrahochvakuum (typisch 10^-3 bis 10^-8
Typische Anwendungsgebiete umfassen Stahl, Edelstahl, nickelbasierte Legierungen, Kupfer- und Aluminiumlegierungen. Vakuumglühen wird eingesetzt, um innere Spannungen
Wichtige Einflussgrößen sind Temperatur, Haltezeit und Abkühlstrategie. Einige Legierungen zeigen bei hohen Temperaturen Kornwachstum, und bei