Tränenflusses
Tränenflusses, fachsprachlich Lachrymation, bezeichnet den Zustand des Tränenflusses aus dem Auge. Er umfasst die Produktion der Tränen durch die Tränendrüse, die Verteilung des Tränenfilms auf der Augenoberfläche und den Abfluss über die Tränenwege in die Nasenhöhle. Der Tränenfilm besteht aus drei Schichten: eine äußere Lipidschicht, eine wässrige Schicht, die überwiegend von der Tränendrüse gebildet wird, und eine muköse Schicht aus Schleim, der von Gobletzellen der Bindehaut stammt. Die regelmäßige Benetzung schützt die Hornhaut, reinigt das Auge und versorgt das Epithel mit Nährstoffen.
Die Tränenproduktion wird durch das vegetative Nervensystem reguliert, vor allem durch den Parasympathikus über den Nervus
Störungen des Tränenflusses können zu übermäßigem Tränenfluss (Epiphora) durch Obstruktion der Tränenwege oder zu unzureichender Benetzung
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und reicht von künstlichen Tränen und Behandlung der Grunderkrankung