Tiefwasserhäfen
Tiefwasserhäfen sind Seehäfen, die über ausreichende Tiefe verfügen, damit große, tiefgangende Schiffe uneingeschränkt anlegen können. Sie besitzen tiefe Hafenbecken und Zugangskanäle, die regelmäßig freigehalten werden, oft durch Baggerarbeiten. Durch die Tiefe können Containerschiffe, Bulk- und Flüssiggutfracht effizient abgefertigt werden. Tiefwasserhäfen verbinden Seefracht mit Hinterlandverkehren per Schiene, Straße oder Binnenwasserstraßen und setzen entsprechende moderne Umschlagsanlagen, lange Containerterminals und ausreichende Liegeplätze voraus.
Der Betrieb erfordert regelmäßige Tiefenpflege, strenge Verkehrskontrolle und ausgeprägte Umwelt- und Sicherheitsstandards. Tiefwasserhäfen sind zentrale Knotenpunkte
Beispiele in Europa sind Rotterdam, Antwerpen, Hamburg und Bremerhaven; in Deutschland der JadeWeserPort in Wilhelmshaven. Global
Als infrastrukturelle Knotenpunkte fördern Tiefwasserhäfen den internationalen Handel, erfordern jedoch hohe Investitionen und Umweltmanagement. Dredging, Sedimentmanagement