Studienzeichnungen
Studienzeichnungen sind vorbereitende Zeichnungen, die Künstlerinnen und Künstler sowie Architektinnen und Architekten zur Planung eines Werks anfertigen. Sie dienen dem Studium von Formen, Proportionen, Lichtführung und Komposition und sollen Entscheidungen festhalten, bevor eine endgültige Arbeit entsteht. Typisch sind sie in Bleistift, Kohle, Tinte, Feder oder Wasserfarben ausgeführt und erscheinen häufig in Skizzenbüchern, auf Loseblättern oder als Serien von Studien.
Ihr Zweck liegt im Erproben, Beobachten und Verfeinern von Motiven, Bewegungen, Perspektive, Anatomie oder architektonischen Details.
Innerhalb der Kunstgeschichte fällt der Begriff häufig mit dem Ateliers- oder Akademieunterricht zusammen. Historisch spielen Studien
Heute sind viele Studienzeichnungen in Museen und Bibliotheken erhalten und werden oft digital reproduziert. Für Forscher