Spätbabylonische
Spätbabylonische bezeichnet die letzte Phase des akkadischen Sprachstamms, die in Mesopotamien vor allem während des Neo-Babylonischen Reiches (ungefähr 7. bis 6. Jahrhundert v. Chr.) bezeugt ist und sich bis in das frühe Achaimenidenreich fortsetzte. Der Textkorpus stammt aus Zentren wie Babylon, Nippur, Uruk und Assur und umfasst vor allem administrativ‑rechtliche, religiöse und wissenschaftliche Texte.
Schrift und Sprache: Die Texte werden in der akkadischen Keilschrift verfasst; der Sprachstil der Spätbabylonischen zeigt
Textarten und Inhalte: Typisch sind Verwaltungs- und Rechtsakte, Konten, Zoll- und Steuerakten, königliche Inschriften sowie astronomische
Wissenschaftliche Bedeutung: Spätbabylonische Texte liefern zentrale Einblicke in Regierung, Wirtschaft, Religion und Wissenschaft des späten Mesopotamiens.