Sedimentbecken
Sedimentbecken, auch Sedimentationsbecken oder Absetzbecken genannt, sind hydraulische Bauwerke, die suspendierte Partikel aus Flüssigkeiten durch Schwerkraft entfernen. Sie kommen in der Trinkwasseraufbereitung, in Abwasserbehandlungsanlagen, in der Industrie sowie im Bergbau zum Einsatz. Das Grundprinzip besteht darin, die Strömung im Becken zu beruhigen, damit sich Feststoffe am Boden absetzen und klare Flüssigkeit über einen Oberflächenüberlauf abgeführt wird.
Typische Bauformen sind runde oder rechteckige Becken mit langsamer Zuflussführung, innenliegenden Trennstrukturen wie Baffles oder Scheiben
Anwendungsbeispiele umfassen Vorklärbecken in der Trinkwasseraufbereitung, Primärklärbecken in Abwasseranlagen sowie Becken zur Sedimentation von Feststoffen in
Betrieb und Instandhaltung: Der abgesetzte Schlamm wird regelmäßig durch Entwässerung oder Schlammabzug entfernt. Überlauf- und Zuflussleitungen
Vorteile von Sedimentbecken liegen in ihrer Robustheit, Einfachheit und niedrigen Betriebskosten. Nachteile sind der große Platzbedarf,