Schlauchstutzen
Schlauchstutzen ist ein Anschlussbauteil, das dazu dient, einen Schlauch sicher mit einem anderen Bauteil wie Ventil, Pumpe, Behälter oder Messgerät zu verbinden. Er dient dem Transport von Flüssigkeiten oder Gasen und kann je nach Ausführung unterschiedliche Anschlussarten und Dichtungsmethoden besitzen.
- Schlauchstutzen mit Nippel (barb): Ein barbed Ende wird in den Schlauch geschoben und häufig mit einer
- Gewindestutzen: Innen- oder Außengewinde ermöglichen eine direkte Verbindung zu passenden Gewinden oder Klemmen. Oft mit Dichtung
- Push-fit oder Schnellverschluss-Stutzen: Einfaches, werkzeugloses Verbinden durch Passung in den Schlauch oder in eine Gegenkomponente.
- Spezielle Schnellkupplungen: Für schnelle Verbindungen in Labor-, Sanitär- oder Industrieanwendungen.
- Kunststoff: Polypropylen, Polyethylen, PVDF, PVC – leicht, korrosionsbeständig und kostengünstig.
- Metall: Messing, Edelstahl, Aluminium – temperatur- und druckbeständig, geeignet für anspruchsvolle Medien.
- Hygienische Versionen aus lebensmittelechten Kunststoffen oder Edelstahl werden in Lebensmittel- und Laboranwendungen eingesetzt.
- Industrie- und Maschinenbau, Automobil- und Hydrauliksysteme, HVAC, Labor- und Medizintechnik, Haushaltsgeräte.
- Verbindungen in Wasserversorgung, Gasaustausch, Pneumatik und Hydraulik.
- Durchmesser, Wandstärke, Materialverträglichkeit und Druck-/Temperaturbereich beachten.
- Verbindungsmethode wählen (barb, Gewinde, Push-fit) und ggf. Dichtungen verwenden.
- Schlauchende sauber schneiden, auf Passgenauigkeit prüfen und ggf. mit Schelle oder Dichtung sichern.
- Prüfen auf Leckage, besonders bei Drucksystemen.
Bei chemischen oder hohen Drücken sind geeignete Materialien und Dichtungen erforderlich; übermäßige Beanspruchung vermeiden.