SARBildern
SARBildern sind Bilder, die mit dem Synthetic Aperture Radar (SAR) aufgenommen werden. Dabei handelt es sich um Bilder der Erdoberfläche, die von aktiv arbeitenden Mikrowellensensoren erzeugt werden und die Rückstreuung der ausgesendeten Radarimpulse messen. Im Gegensatz zu optischen Satellitenaufnahmen benötigen SAR-Bilder kein Sonnenlicht und sind weitgehend unabhängig von Wolken oder Niederschlag, wodurch sie auch bei schlechtem Wetter und Nachtaufnahmen nutzbar sind.
Die Darstellung erfolgt in Backscatter- oder Amplitudenformen. Die gemessene Größe ist die Rückstreuung, oft beschrieben durch
Bilder werden von Plattformen wie Satelliten (z. B. Sentinel-1, TerraSAR-X, RADARSAT) oder Flugzeugen gewonnen. Die Bilder
Anwendungen reichen von Landnutzung, Vegetationsmonitoring, Bodenfeuchte und Überschwemmungskartierung bis hin zu geowissenschaftlichen Untersuchungen wie Vulkanismus, Erdbewegungen
Nachteile umfassen Speckle-Rauschen, geometrische Verzerrungen (Layover, Foreshortening, Shadowing) und komplexe Interpretation, sowie Anforderungen an spezialisierte Verarbeitung.