Regelungsgrößen
Regelungsgrößen bezeichnet in der Regelungstechnik die Größe, deren Wert in einem Regelkreis konstant gehalten oder auf einen gewünschten Sollwert geregelt werden soll. Sie dienen dem Regler als Messwert, auf dessen Abweichung vom Sollwert der Regler reagiert. Die Stellgrößen sind die Eingangsgrößen des Systems, die der Regler verändert, um die Regelgröße zu beeinflussen. In einem typischen geschlossenen Regelkreis wird die Istgröße mit dem Sensor gemessen, mit dem Sollwert verglichen und der Fehler e(t) = Sollwert − Istwert wird minimiert.
Typische Beispiele für Regelgrößen sind die Temperatur in Heizungsanlagen, der Druck in Druckbehältern, der Füllstand in
Wichtige Eigenschaften eines Regelprozesses sind Dynamik, Störungen, Messrauschen und Verzögerungen, die das Regelverhalten beeinflussen. Zur Bestimmung