Rechteckverband
Rechteckverband ist ein Begriff aus der Kristallographie und Festkörperphysik und beschreibt eine periodische Anordnung von Bausteinen wie Atomen, Molekülen oder Gitterpunkten, deren translationsvektoren zueinander rechtwinklig stehen. In der zweidimensionalen Darstellung ergibt sich ein Rechteckgitter, in der dreidimensionalen Form ein rechteckiges Prismengitter, das oft als orthorhombisches Gitter bezeichnet wird.
Definitionell wird ein Rechteckverband durch zwei oder drei primitive Translationen definiert, die orthogonal zueinander liegen. Die
Eigenschaften und Varianten: Der Verband besitzt Translationssymmetrie entlang der orthogonalen Richtungen. Gegenüber komplexeren Gittertypen wie dem
Anwendungen: Rechteckverbände dienen der Modellierung periodischer Strukturen in Festkörpern, der Berechnung anisotroper Eigenschaften wie elektrischer Leitfähigkeit
Siehe auch: Bravais-Gitter, Kristallstruktur, Gittertheorie.