Quarkkonfinement
Quarkkonfinement (auch Farbkonfinement) bezeichnet in der Quantenchromodynamik (QCD) das beobachtete Phänomen, dass Quarks und Gluonen nicht als freie Teilchen auftreten, sondern nur in farbneutralen Zuständen wie Mesonen (Quark-Antiquark) und Baryonen (drei Quarks) vorkommen. Die Farbladung ist in der QCD die Ursache: Die starke Kopplung wächst mit zunehmender Distanz, wodurch sich Farbladungen nicht isoliert freisetzen lassen.
Theoretisch lässt sich das Konfinierungsverhalten durch ein zunehmend lineares Potenzial zwischen Farbresten beschreiben, das sich mit
In Phasen beschreibt man die konfinierte Phase bei niedrigen Temperaturen und Dichten. Bei höheren Temperaturen oder
Theoretisch und numerisch wird Konfinement unter anderem durch Lattice QCD untersucht. In der rein glatten Yang-Mills-Theorie
Quarkkonfinement bleibt ein fundamentales Merkmal der starken Wechselwirkung und hat Folgen für das Verständnis des frühen