Quantenkonfinement
Quantenkonfinement bezeichnet einen quantenmechanischen Effekt, bei dem Ladungsträger (Elektronen, Löcher) in Systemen räumlich eingeschränkt werden, deren Abmessungen in der Größenordnung der De-Broglie-Wellenlänge liegen. In diesem Regime wandeln sich die typischerweise dichten Energiebandstrukturen zu diskreten Energiezuständen um. Das führt zu einer verstärkten Abhängigkeit elektronischer und optischer Eigenschaften von der Größe des Systems.
Konfinierte Systeme treten in Nanostrukturen wie Quantenpunkten (0D), Nanodrähten bzw. Quantenstäben (1D) und Quantenwellenschichten bzw. Quantenwellen
Wesentliche Folgen sind eine Vergrößerung der effektiven Bandlücke bei abnehmenden Abmessungen und damit eine Verschiebung von
Quantenkonfinement wird oft mit dem Partikel-im-einem-Kasten-Modell beschrieben; die effektive Masse des Trägers und das Dielektrizitätsumfeld bestimmen
Anwendungen finden sich in der Optoelektronik und Nanophotonik, etwa in LEDs, Lasern, Solarzellen und Biobildgebung, wo