Punktwolkenhöhe
Punktwolkenhöhe bezeichnet in der Geodatenverarbeitung die Höheninformation eines Punkts in einer dreidimensionalen Punktwolke. Sie ergibt sich aus dem z-Wert des Punkts innerhalb eines definierten Koordinatensystems und dient dazu, die vertikale Lage der gemessenen Objekte abzubilden. Je nach Referenzsystem kann diese Höhe entweder absolut gemessen werden, beispielsweise relativ zum Ellipsoid oder zum Meeresspiegel, oder relativ zur Oberfläche (z. B. Bodenoberfläche).
Im LiDAR-Kontext werden häufig ellipsoidal heights h angegeben, während orthometrische Höhen H durch Geoidmodelle ermittelt werden.
Anwendungen der Punktwolkenhöhe umfassen die Erstellung von digitalen Oberflächenmodellen (DSM) und digitalen Geländemodellen (DTM), die Bestimmung
Verarbeitungsschritte umfassen Georeferenzierung, Qualitätskontrolle der Vertikaldaten, ggf. Filterung von Boden- bzw. Nicht-Ground-Punkten, und die anschließende Modellierung
Mögliche Fehlerquellen sind Abweichungen durch unterschiedliche vertikale Referenzen, Geoid- und Ellipsoidmodelle, Sensor-Rauschen, Vegetation, Occlusion und Mehrfachbeobachtungen.