Phospholipidverteilung
Phospholipidverteilung bezeichnet die räumliche Verteilung von Phospholipiden in biologischen Membranen, einschließlich der Verteilung zwischen den Blattseiten einer Bilayer (Asymmetrie) und der Verteilung verschiedener Phospholipide zwischen Zelltypen, Organellen und Membranen. Die Verteilung beeinflusst Membranphysik, Proteinbindung, Signalübertragung und Vesikeltransport.
In eukaryotischen Plasmamembranen ist die Phospholipidverteilung typischerweise asymmetrisch: Die äußere Blattseite enthält relativ viel Phosphatidylcholin (PC)
Organellenspezifisch unterscheiden sich Phospholipidverteilungen weiter. Die mitochondriale innere Membran ist reich an Cardiolipin, das die Respiratorkomplexe
Mechanismen, die die Verteilung regulieren, umfassen Flippasen, Floppasen und Scramblasen. Flippasen transportieren bevorzugt aminophospholipide wie PS
Methoden zur Bestimmung der Verteilung reichen von Lipidomics über Massenspektrometrie bis zu fluoreszenzmarkierten Indikatoren und NMR-Techniken.