Paarungszellen
Paarungszellen bezeichnen Zellen, die am sexuellen Fortpflanzungsprozess beteiligt sind, indem sie sich mit einer kompatiblen Gegenpartszelle paaren oder genetische Informationen austauschen. Der Begriff wird vor allem in der Beschreibung von Protisten, Pilzen und Algen verwendet, wo statt eines gesamten Organismus oft zwei Zellen in einem Paarungsprozess aktiv werden. Je nach Organismengruppe erfüllen die Paarungszellen unterschiedliche Funktionen, dienen aber dem gleichen Grundzweck: genetische Rekombination und Weitergabe von Erbgut.
In Einzellern wie Ciliaten kommt es typischerweise zur Konjugation: zwei Zellen einer kompatiblen Paarungstypen setzen sich
In Pilzen und Algen können Paarungszellen durch Plasmogamie verschmelzen, wodurch Zellen ihre Cytoplasmas verbinden; häufig folgt
Begrifflich gilt: Paarungszellen sind funktionale Zellen, deren Identität und ihre Prozesse von Art zu Art variieren.