Oligomerstruktur
Oligomerstruktur bezeichnet die räumliche Anordnung der Untereinheiten eines Oligomers, eines Molekülkomplexes aus wenigen Monomeren. Oligomere können identische Untereinheiten (Homo-Oligomere) oder unterschiedliche Untereinheiten (Hetero-Oligomere) umfassen. Die Struktur kann linear, zyklisch oder verzweigt sein und besitzt typischerweise eine charakteristische Symmetrie, die als Quaternärstruktur in Proteinen bezeichnet wird.
Die Bildung einer Oligomerstruktur erfolgt meist über nicht-kovalente Wechselwirkungen wie Wasserstoffbrücken, Ionenbindungen und hydrophobe Kontakte; gelegentlich
Die Relevanz von Oligomerstrukturen erstreckt sich über Biologie und Medizin bis zur Materialwissenschaft. In der Biologie
Zur Charakterisierung der Oligomerstruktur kommen Techniken wie Röntgenkristallografie, Kryo-Elektronenmikroskopie, Kernmagnetresonanz, Small-Angle-X-ray-Scattering, Größenausschlusschromatographie mit Mehrwinkel-Lichtstreuung sowie
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