Montageschnittfolge
Montageschnittfolge bezeichnet im Fachjargon des Films eine Abfolge kurzer, meist dichter aneinandergereihter Bilder, die eine Entwicklung, einen Prozess oder den Verlauf der Zeit verdichten und sichtbar machen. Typisch ist eine schnelle Aneinanderreihung von Schnitten, oft begleitet von Musik oder Off-Kommentar. Durch die zeitliche Verdichtung lassen sich größere Zeiträume oder komplexe Wandelrhythmen in wenigen Sekunden vermitteln; zugleich kann die Folge unterschiedliche Handlungs- oder Stimmungsaspekte verbinden.
Aufbau und Techniken: Montageschnittfolgen nutzen verschiedene Editiermuster, darunter Cross-Cutting (Wechsel zwischen zwei Handlungen), zeitliche Sprünge (Time-Lapse)
Historie und Kontext: Der Begriff verweist auf die Montagepraxis des 20. Jahrhunderts. In den frühen Filmtraditionen
Anwendungsbereiche: Sie kommt häufig in Trainings-, Entwicklungs- oder Transformationsmontagen vor, etwa zur Darstellung von Vorbereitung oder