Modalausdrücke
Modalausdrücke bezeichnet sprachliche Mittel, die Modalität ausdrücken: Oblichkeit, Möglichkeit, Wahrscheinlichkeit, Notwendigkeit, Erlaubnis oder Wille. Sie umfassen verschiedene Typen wie Modalverben, Modaladverbien, Modalpartikeln und feste Redewendungen. Gemeinsam geben sie dem Sprecher eine Haltung zu der dargestellten Sachlage.
Zu den wichtigsten Modalausdrücken gehören Modalverben wie müssen, dürfen, können, sollen, wollen und mögen. Sie modifizieren
Modaladverbien beziehen sich auf die Wahrscheinlichkeit oder Möglichkeit einer Aussage. Typische Beispiele sind vielleicht, wahrscheinlich, vermutlich,
Modalpartikeln verleihen der Aussage eine subjektive Haltung oder Feinnuancen wie Bestätigung, Zweifel oder Dringlichkeit. Häufige Partikeln
Modale Ausdrücke unterscheiden zwischen epistemischer Modalität (Wahrscheinlichkeit, Erkenntnis), deontischer Modalität (Pflicht, Erlaubnis) und dynamischer Modalität (Fähigkeit,