Melaminharzbeläge
Melaminharzbeläge sind dünne Oberflächen aus Melaminharz-imprägniertem Dekorpapier, das auf ein Trägermaterial wie Span- oder MDF-Platten verpresst wird. Sie bilden die äußere Schicht vieler Möbelplatten und Laminate und werden unter anderem in Küchen, Büro- und Ladenmöbeln verwendet. Die dekorative Schicht wird hergestellt, indem Dekorpapier mit Melaminharz imprägniert und anschließend in einem Pressverfahren mit dem Träger verbunden wird. So entsteht eine widerstandsfähige, harte Oberfläche, die sich durch gleichmäßige Muster und Farben auszeichnet.
In der Praxis unterscheidet man Melaminharzbeläge als Bestandteile von Laminaten unterschiedlicher Verarbeitung. Niederdrucklaminate (LPL) nutzen dünne
Eigenschaften der Beläge sind hohe Abrieb- und Kratzfestigkeit, gute Feuer- und Chemikalienbeständigkeit sowie leichte Reinigung. Die
Anwendungen finden sich vor allem in der Möbel- und Innenausbauindustrie: Arbeitsplatten, Türen, Fronten und Wandverkleidungen. Umwelt-