Mediumverträglichkeit
Mediumverträglichkeit beschreibt die Fähigkeit eines Mediums, mit einem Organismus, Material oder Messsystem kompatibel zu sein, ohne unerwünschte Wechselwirkungen hervorzurufen. Sie bewertet, ob das Medium das gewünschte biologische oder chemische Verhalten unterstützt oder ob es zu Wachstumshemmungen, Toxizität, Freisetzung von Substanzen oder Beeinflussung von Messsignalen kommt.
Anwendungsbereiche: In der Zellkultur und Mikrobiologie bezieht sich der Begriff darauf, ob ein Nährmedium das Wachstum
Bewertung: Die Beurteilung erfolgt durch Wachstums- oder Überlebensmessungen, Viabilitätsprüfungen, sowie analytische Messungen wie HPLC oder Fluoreszenz,
Einflussfaktoren: pH-Wert, Osmolarität, Temperatur, ionische Stärke, Nährstoffzusammensetzung, Zusatzstoffe (Puffer, Serum, Antibiotika) und spezifische Wechselwirkungen zwischen Medium
Bedeutung: Eine gute Mediumverträglichkeit ist wesentlich für reproduzierbare Experimente, sichere Materialanwendungen und korrekte analytische Ergebnisse.