LiveMigrationen
LiveMigrationen bezeichnet den Prozess, bei dem eine laufende virtuelle Maschine oder ein laufender Dienst von einem physischen Host auf einen anderen verschoben wird, ohne dass der Dienst signifikant offline geht. Ziel ist es, Wartungsarbeiten, Lastverteilung oder Verfügbarkeitssteigerungen zu ermöglichen, ohne spürbare Unterbrechungen für Endnutzer.
Beim Live-Migration-Prozess wird der Zustand der VM schrittweise transferiert. Große Teile des Arbeitsspeichers werden vorab kopiert
Voraussetzungen umfassen unterstützte Virtualisierungshypervisoren, kompatible CPU-Funktionen (z. B. VT-x/AMD-V, EPT/RVI) und oft gemeinsam genutzten Speicher oder
Live-Migrationen finden überwiegend in Rechenzentren und Cloud-Umgebungen statt, um Wartungsfenster zu vermeiden, Systemausfälle zu verringern oder
Bekannte Plattformen, die Live-Migration unterstützen, sind VMware vSphere, KVM/QEMU (via libvirt) und Microsoft Hyper-V. In OpenStack-Umgebungen