Lichtimpulsen
Lichtimpulsen sind kurze Blitze elektromagnetischer Strahlung, die typischerweise im sichtbaren bis nahinfraroten Spektralbereich auftreten. Ihre charakteristische Eigenschaft ist eine sehr kurze Dauer, von Picosekunden bis Attosekunden, verbunden mit hoher Spitzenleistung und einem breiten Spektrum. Aufgrund der Fourier-Unschärferelation wird das Spektrum breiter, je kürzer der Impuls ist, weshalb ultrakurze Pulse oft mit speziellen Techniken erzeugt und exakt gemessen werden.
Erzeugung und Eigenschaften: Die verbreitetste Methode zur Erzeugung ultrakurzer Lichtimpulse ist die Moden-Lockung von Lasern, oft
Messung und Charakterisierung: Die exakte Bestimmung von Dauer und Struktur erfolgt durch Autocorrelation, FROG (Frequency-Resolved Optical
Anwendungen: Ultrakurzzeit-Spektroskopie und Pump-Probe-Experimente in Chemie, Biologie und Materialwissenschaft ermöglichen die Beobachtung dynamischer Prozesse in Nanosekunden
Historie: Die Entwicklung ultrakurzer Pulse begann in den 1960er-Jahren mit Nanosekundimpulsen durch Q-Schalten; in den 1980er/1990er-Jahren