Lichtbegrenzung
Lichtbegrenzung bezeichnet im Allgemeinen die absichtliche Beschränkung der Lichtmenge, die in ein optisches, mess- oder beleuchtungstechnisches System ein- bzw. austritt. Ziel ist es, Überbelichtung zu vermeiden, Streulicht zu reduzieren, Blendeffekte zu kontrollieren und Mess- oder Bildqualität sowie Sehkomfort zu sichern.
Zu den gängigsten Mitteln gehören: die Einstellung von Blende (Iris) und Verschlusszeit bei Aufnahmegeräten, wodurch die
Anwendungen finden sich in Fotografie, Film- und Videoproduktion, Astronomie, Photometrie und Beleuchtungstechnik. In der Fotografie dient
Vorteile sind Verbesserungen in Kontrast, Messgenauigkeit und Sicherheit, während eine zu starke Begrenzung zu Signalverlust, vermehrtem
Beispiele: Kamerasysteme mit Iris und ND-Filtern; Teleskope mit Baffles; Labor-Messgeräte mit lichtdichten Gehäusen; Bühnenleuchten mit Abschirmungen.