Korrumpierung
Korrumpierung bezeichnet den Prozess, durch den eine Person oder Institution durch unzulässige Vorteile beeinflusst wird, um Entscheidungen, Handlungen oder Ergebnisse in eine bestimmte Richtung zu steuern. Der Begriff wird vor allem in politischen, wirtschaftlichen und administrativen Kontexten verwendet. Etymologisch stammt das Wort vom lateinischen corrumpere, was verderben bedeutet.
Zu den typischen Erscheinungsformen gehören Bestechung, Vetternwirtschaft, Nepotismus, Klüngel und Vorteilsannahme sowie Amtsmissbrauch; oft werden auch
Korrumpierung entsteht oft dort, wo Machtbefugnisse breit verteilt sind, Informationen unklar sind oder Kontrollen unzureichend. Bargeldzahlungen,
Die Folgen umfassen Fehlallokation von Ressourcen, ineffiziente öffentliche Ausgaben, Vertrauensverlust in Institutionen, soziale Ungleichheit sowie Wettbewerbsverzerrungen
Zur Messung dienen Indizes wie der Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) von Transparency International sowie Indikatoren für Rechtsstaatlichkeit, Transparenz