Konsistenzwahrung
Konsistenzwahrung bezeichnet das Bestreben, Zustände in einem Informationssystem durchgängig konsistent zu halten. Sie umfasst Mechanismen zur Sicherung, dass Daten und ihre Beziehungen alle definierten Regeln erfüllen, insbesondere nach Änderungen durch Transaktionen oder Replikationen. In relationalen Datenbanken bedeutet dies die Einhaltung von Integritätsconstraints, referentieller Integrität und Transaktionssperren, während in verteilten Systemen zusätzliche Maßnahmen nötig sind, um konsistente Zustände trotz Nebenläufigkeit und Ausfällen zu gewährleisten.
Anwendungsbereiche der Konsistenzwahrung reichen von klassischen relationalen Datenbanken über Dateisysteme bis hin zu verteilten Rechenzentren, Cloud-Services
Techniken zur Konsistenzwahrung umfassen Transaktionsmanagement mit ACID-Eigenschaften, Isolationsebenen, pessimistische Sperren oder Optimistische Concurrency Control, sowie mehrwertige
Die Praxis steht oft vor Trade-offs zwischen Konsistenz, Verfügbarkeit und Latenz (CAP-Theorem). Strengere Konsistenz erhöht Latenz
Zentrale Konzepte neben der Konsistenzwahrung sind Konsistenzmodelle, BASE versus ACID, MVCC, Isolationsebenen sowie Protokolle wie Paxos