Kollateralversorgung
Kollateralversorgung bezeichnet im Finanzwesen die Fähigkeit eines Instituts, für Geschäfte ausreichende, qualifizierte Sicherheiten bereitzustellen, um Risiken zu mindern und Finanzierungen zu ermöglichen. Sie betrifft insbesondere Refinanzierungsgeschäfte von Banken, Repo-Transaktionen, Derivateaktivitäten und Zentralbankgeschäfte. Eine gute Kollateralversorgung erleichtert den Zugang zu Liquidität und unterstützt regulatorische Anforderungen.
Sicherheiten umfassen in der Praxis Staatspapiere, hochwertige Unternehmensanleihen, Aktien, Immobilienwerte sowie Sicherheiten aus Wertpapierdepots. Welche Sicherheiten
In der Praxis erfolgt Kollateralversorgung in Repo-Geschäften, beim Derivatehandel durch besicherte Transaktionen, Kreditlinien und Zentralbankoperationen. Tri-Party-Repo-Plattformen
Regulatorisch spielen Basel-III-Vorgaben, aufsichtsrechtliche Mindestliquidität und Anforderungen an das Collateral-Management eine Rolle. Eine unzureichende Kollateralversorgung kann