KnockoutVerfahren
Knockout-Verfahren bezeichnet allgemein Verfahren, mit denen eine bestimmte Komponente, Funktion oder Signalkette in einem System gezielt deaktiviert oder entfernt wird. Ziel ist es, die Rolle dieses Elements zu klären, Auswirkungen von Fehlfunktionen zu untersuchen oder Sicherheits-, Qualitäts- und Forschungsfragen zu adressieren. Der Begriff wird in verschiedenen Fachgebieten verwendet, wobei die konkrete Umsetzung stark domänenspezifisch variiert und häufig ethische, regulatorische oder praktische Überlegungen berücksichtigt werden.
In der Molekularbiologie ist der Begriff besonders bekannt: Ein Gen wird durch Verlust der Funktionskopie funktionsunfähig
Außerhalb der Biologie kommt der Begriff auch in Technik, Informatik oder Systemanalyse vor. Dort bezeichnet er
Historisch entwickelten sich Knockout-Verfahren in der Genetik in den 1980er/1990er Jahren, mit einem rapiden Fortschritt durch