Inventarstandorte
Inventarstandorte bezeichnen die physischen oder logischen Orte, an denen Lagerbestände geführt werden. In der Praxis sind sie zentral in ERP- und WMS-Systemen verankert: Jedem Artikel wird mindestens ein Standort zugeordnet, an dem er gelagert wird; bei Umlagerungen wird der Bestand entsprechend verschoben.
Zweck ist die genaue Zuordnung von Beständen, die Auffindbarkeit, Inventuren, Nachverfolgbarkeit und die Optimierung von Kommissionierung
Typen und Struktur: Physische Standorte umfassen Lagerhallen, Regale, Fach- oder Palettenplätze; logische Standorte können Bins, Zonen
Stammdaten und Prozesse: Inventarstandorte sind Masterdaten. Beim Wareneingang wird der Artikel dem Zielstandort zugeordnet; Umlagerungen ändern
Technische Umsetzung: In Systemen werden Standorte mit IDs geführt und mit Materialstämmen verknüpft. Bewegungen wie Wareneingang,
Vorteile und Herausforderungen: Vorteile sind bessere Bestandsgenauigkeit, effizientere Kommissionierung und Planbarkeit. Risiken bestehen in veralteten oder
Beispiele: Ein Smartphone könnte den Standort Lager 1, Bereich A, Regal 4, Fach 12, Position P-12 haben.