Holzunterkonstruktionen
Holzunterkonstruktionen bezeichnet im Bauwesen die Holzteile, die als Unterkonstruktion hinter Verkleidungen, Dämmungen oder Fassaden dienen. Sie tragen Lasten, ermöglichen Montagesysteme und verbessern den Feuchte- und Wärmeschutz. Einsatzgebiete liegen vor allem im Trockenbau sowie in Holzbausystemen: Innenwände, Decken, Dächer, Fassadenbekleidungen und Zwischenräume in Mehrgeschoss- oder Einfamilienhäusern. Als Unterbau fungieren sie auch als Träger für Gipsplatten, Paneele oder Dämmstoffe. Die Ausführung erfolgt planungsgerecht und angepasst an Feuchte-, Brand- und Schallschutzanforderungen.
Typische Bauteile sind Kantholz, Brettschichtholz, Latten, Sparren und Unterzüge; dazu passende Verbindungsmittel wie Schrauben, Nägel, Dübel
Planung und Ausführung richten sich nach statischen Anforderungen, Wärme- und Brandschutz sowie Schall- und Feuchteschutz. Holz
Vorteile der Holzunterkonstruktionen liegen in geringem Gewicht, guter Verarbeitung und kurzen Bauzeiten, plus einer positiven Umweltbilanz