Hautzellschicht
Die Hautzellschicht, gebräuchlich als Epidermis bezeichnet, ist die äußerste Zellschicht der Haut. Sie besteht aus mehrschichtigem Plattenepithel und setzt sich überwiegend aus Keratinocyten, aber auch aus Melanozyten, Langerhans-Zellen und Merkel-Zellen zusammen. Die Epidermis lässt sich in mehrere Subschichten gliedern: Stratum basale, Stratum spinosum, Stratum granulosum, Stratum lucidum (nur in dicker Haut) und Stratum corneum. Im Stratum basale befinden sich Stammzellen, die sich differenzieren und nach oben wandern; im Stratum spinosum verbinden Desmosomen die Zellen; im Stratum granulosum bilden Keratohyalin-Granula und beginnt die Verhornung; Stratum lucidum kommt nur in dicker Haut vor; das Stratum corneum besteht aus verhornten, abgestorbenen Zellen, die eine Barriere bilden.
Die Epidermis ist avascular; ihre Versorgung erfolgt durch Diffusion aus der darunter liegenden Dermis. Keratinozyten migrieren
Funktion und Bedeutung: Die Hautzellschicht dient als mechanische Barriere, schützt vor Wasserverlust, chemischen Einwirkungen und Mikroorganismen
Klinisch können Störungen der Epidermis zu Dermatosen, Psoriasis, Ekzemen oder Hyperkeratosen führen.