Glukoseausschüttung
Glukoseausschüttung bezeichnet die Freisetzung von Glukose aus körpereigenen Zellen in das Blut oder den umliegenden Raum. Im menschlichen Körper bezieht sich der Begriff vor allem auf die Glukoseabgabe aus der Leber, die den Blutzuckerspiegel insbesondere in Fastenphasen stabil hält.
In der Leber erfolgt die Glukoseausschüttung hauptsächlich durch zwei Prozesse: Glykogenolyse, die aus gespelertem Glykogen Glukose
Die Regulation der Glukoseausschüttung erfolgt primär hormonell. Glukagon, Adrenalin, Noradrenalin, Kortisol und Wachstumshormon fördern die Freisetzung
Klinisch relevant ist die Regulation der Glukoseausschüttung bei Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Hypoglykämie und Leberfunktionsstörungen. Störungen