GNSSmetingen
GNSSmessungen beziehen sich auf die Rohdaten, die von GNSS-Empfängern aufgezeichnet werden, um Position, Zeit und Geschwindigkeit eines Beobachters zu bestimmen. Zu den Beobachtungen gehören Pseudorange, Carrier-Phase und Doppler, teils auch das Verhältnis Signal-Rausch-Abstand.
Pseudorange misst die Zeit, die ein Signal von Satellit zum Empfänger benötigt, inklusive Satelliten- und Empfängeruhren.
Korrekturen und Modelle umfassen ionosphärische Verzögerung, Troposphäreneffekte, Satellitenephemeriden- und Uhrkorrekturen sowie relativistische Effekte. Typische Referenzsysteme sind
Zu den Verfahren gehören DGNSS, RTK und PPP. DGNSS nutzt Basisstationen mit bekannten Koordinaten; RTK liefert
Datenformate und Anwendungen: Rohdaten liegen oft im RINEX-Format vor; Real-Time-Anwendungen nutzen RTK oder PPP. GNSS-Messungen finden
Herausforderungen umfassen Mehrwegeffekte, Cycle Slips, Atmosphärenmodelle und Antennenkalibrierung. Qualitätskontrolle und Netzwerkanalyse sind zentrale Bestandteile der Verarbeitung.
Die wichtigsten Konstellationen sind GPS, GLONASS, Galileo und BeiDou. Häufig werden mehrere Systeme kombiniert, um Verfügbarkeit,