Frequenzabfall
Frequenzabfall bezeichnet in der Elektronik und Signalverarbeitung die Abnahme der Signalstärke oder der Spektralkomponente mit zunehmender Frequenz. Er wird oft als Roll-Off des Frequenzgangs beschrieben und zeigt, wie schnell ein System bei höheren Frequenzen an Effektivität verliert. Typische Beispiele sind Leiterbahnen, Kabel, Bauelemente und Filter, die parasitäre Kapazitäten, Induktivitäten oder Verluste aufweisen. Bei Verstärkern, Lautsprechern oder Übertragungskanälen führt der Frequenzabfall dazu, dass Hochfrequenzanteile im Ausgangssignal schwächer werden als Niederfrequenzanteile.
Ursachen des Frequenzabfalls sind elektrische Verluste, kapazitive und induktive Speichereffekte, Leiterwiderstände, Hysterese sowie Bandbreitenbegrenzungen von Bauteilen.
Messung und Darstellung erfolgen über den Frequenzgang eines Systems. Typischerweise wird |H(jω)| als Funktion von ω graphisch
In der Praxis ist Frequenzabfall in Lautsprechersystemen, Antennen, Kabeln oder Filtern von zentraler Bedeutung. Ein unverhältnismäßiger