Festkörperelektronik
Festkörperelektronik, fachsprachlich auch Solid-State Electronics genannt, bezeichnet die Elektronik, die auf festen Halbleiterkörpersubstraten wie Silizium oder germanium beruht. Sie umfasst passive Bauelemente (Widerstände, Kondensatoren), aktive Bauelemente (Dioden, Transistoren) und integrierte Schaltungen, die durch Halbleiterprozesse hergestellt werden. Die Entwicklung reicht von der Erfindung des Transistors in den 1940er Jahren über die Mikroelektronik bis zur heutigen Informationsgesellschaft.
Die grundlegenden Prinzipien sind die Kontrolle von Ladungsträgern in Festkörpern, p-n-Übergänge und Metall-Halbleiter-Kontakte. Transistoren dienen der
Anwendungsbereiche reichen von analogen Schaltungen über digitale Logik bis hin zu Mikroprozessoren, Speicherbausteinen, Telekommunikationsbausteinen, Sensorik und
Herausforderungen umfassen Wärmeableitung, Bauteilvariationen, Strahlungs- und Zuverlässigkeitsanforderungen sowie Kosten. Zukünftige Trends betreffen die Nutzung neuer Halbleitermaterialien