Farbsinnstörungen
Farbsinnstörungen bezeichnet eine Gruppe von Störungen der Farbwahrnehmung, die angeboren oder im Laufe des Lebens erworben sein kann. Sie beeinflussen, wie Betroffene Farben unterscheiden oder benennen, ohne dass das Sehvermögen allgemein eingeschränkt ist.
Die häufigsten Formen betreffen Rot-Grün-Farbwahrnehmung: Protanopie und Deuteranopie (vollständiger Ausfall eines Zapfentyps) sowie Protanomalie und Deuteranomalie
Ursachen sind genetische Veranlagung, meist X-chromosomal, wodurch Rot-Grün-Farbsehschwächen vererbt werden. Erworbene Farbsinnstörungen können durch Erkrankungen des
Diagnostik erfolgt meist durch spezialisierte Tests. Screening-Tests wie Ishihara-Farbtafeln suchen nach Red-Green-Störungen; bei Verdacht kommen weiterführende
Behandlung und Umgang richten sich nach Art und Ursache. Angeborene Formen lassen sich in der Regel nicht