Ereignishorizont
Der Ereignishorizont ist in der Relativitätstheorie die Grenze der Raumzeit, jenseits derer Ereignisse keinen Einfluss mehr auf einen außerhalb liegenden Beobachter haben können. Er trennt Regionen, in denen Signale noch ins Freie gelangen können, von Regionen, in denen alle zukünftigen Bahnen nach innen weisen und kein Signal mehr das Universum außerhalb erreichen kann.
In der Schwarzschild-Metrik eines statischen, kugelsymmetrischen Schwarzen Lochs liegt der Ereignishorizont beim Schwarzschild-Radius rs = 2GM/c^2. Die
Bei Drehung des Schwarzen Lochs (Kerr-Metrik) existieren zwei Horizonte: der äußere Ereignishorizont und der innere Cauchy-Horizont.
Wichtige Begriffe sind der scheinbare Horizont, der lokal definiert ist, und der globale Ereignishorizont. Der scheinbare
Beobachtungen liefern indirekte Hinweise auf Horizonte, etwa durch den Schatten eines Schwarzen Lochs oder durch Gravitationswellen.