Eliminationsregeln
Eliminationsregeln bezeichnet in der Logik die Inferenzregeln, mit denen aus einer zusammengesetzten Formel eine der beteiligten Komponenten oder eine einfachere Ableitung gewonnen wird. Sie dienen dem Entfernen eines logischen Konstrukts aus einer Formel, während die verbleibenden Informationen erhalten bleiben. In der natürlichen Deduktion bilden Eliminationsregeln das Gegenstück zu den Einführungsregeln und ermöglichen es, aus komplexen Aussagen konkrete Folgerungen abzuleiten.
Zu den häufigsten Eliminationsregeln gehören: ∧-Elimination, aus A ∧ B folgt A (und B); ∨-Elimination, aus A
Eliminationsregeln spielen eine zentrale Rolle in natürlichen Deduktionssystemen (zum Beispiel Gentzen-Natural Deduction) und stehen im engen
In anderen logischen Kontexten, wie der Typentheorie oder programmbasierter Beweisführung, finden Eliminationsregeln ähnliche Formen, etwa beim