Dotierungsgrad
Der Dotierungsgrad beschreibt die Konzentration der Dotierstoffe in einem Wirtsmaterial. Er gibt an, wie viele Dotieratome pro Volumen oder pro Wirtsgitteratom vorhanden sind und wird üblicherweise in Atomen pro Kubikzentimeter (cm^-3) oder als Anteil der Wirtsatome (z. B. ppm) angegeben. In Halbleitern unterscheidet man Donatoren, die Elektronen spenden, und Akzeptoren, die Löcher erzeugen; Donatoren ergeben n-Typ, Akzeptoren p-Typ.
Der Dotierungsgrad beeinflusst die elektrischen Eigenschaften maßgeblich. Bei Halbleitern ist die freie Ladungsträgerkonzentration oft geringer als
Herstellung und Aktivierung: Dotierung erfolgt meist durch Diffusion oder Ionenimplantation, gefolgt von Wärmebehandlungen (z. B. Annealing)
Messung und Analyse: Wichtige Messmethoden sind der Hall-Effekt zur Bestimmung von Trägerdichte und Mobilität, sowie SIMS
Anwendungen: Dotierung wird in Elektronikbauelementen wie Dioden, Transistoren, Solarzellen und Sensoren verwendet. Neben Halbleitern kommt Dotierung