DoppelblindVerfahren
Das Doppelblindverfahren ist ein Studiendesign, bei dem weder die Teilnehmenden noch die Forschenden, die die Behandlung zuweisen oder Ergebnisse erfassen, Kenntnis darüber haben, welcher Behandlungsarm einem Teilnehmer zugeteilt wurde. Ziel ist es, Verzerrungen durch Erwartungen der Teilnehmenden oder der Forschenden sowie durch Beobachtungsverzerrungen zu vermeiden.
Typischer Ablauf: Zufällige Zuweisung der Teilnehmenden zu Behandlungs- oder Kontrollarmen. Die zu verwendenden Interventionen werden so
Vorteile und Herausforderungen: Die Methode erhöht die interne Validität einer Studie, ermöglicht eine objektivere Bewertung der
Anwendungen: Weit verbreitet in klinischen randomisierten kontrollierten Studien zu Medikamenten und medizinischen Verfahren; auch in der
Historischer Kontext: Das Konzept entwickelte sich im 20. Jahrhundert als Methode zur Verbesserung der Forschungsvalidität. Im