Chipbildung
Chipbildung bezeichnet in der Zerspanung die Entstehung von Spänen während des Zerspanungsprozesses. Beim Schneiden trennt sich Werkstoff durch plastische Verformung an der Spanfläche ab, wodurch sich Spankörper bilden, die sich vom Werkstück lösen.
Beim Zerspanen entsteht typischerweise eine primäre Verformungszone, in der der Hauptspan entsteht, sowie eine sekundäre Zone
Späne können kontinuierlich, segmentiert oder diskontinuierlich auftreten. Kontinuierliche Späne finden sich bei duktilen Werkstoffen unter stabilen
Wichtige Einflussfaktoren sind Materialcharakteristik (Duktilität, Härte), Werkzeuggeometrie (Spanwinkel, Rakewinkel, Schneidkantenqualität), Schnittgeschwindigkeit, Vorschub, Schnitttiefe sowie Kühlung oder
Zur Beschreibung der Chipbildung werden Größen wie der Chip Thickness Ratio r = t1/t2 und der Scherdewinkel
Anwendungsrelevanz besteht in der Optimierung von Schnittparametern, Werkzeuggeometrie und Kühlung, um Oberflächenqualität zu verbessern, Verschleiß zu